Berufswahlpass

Vielen Jugendlichen gelingt der Übergang von der Schule ins Berufsleben nicht so einfach und glatt. Deswegen beginnen die Schüler an unserer Schule bereits ab der 7. Klasse mit ihrer Berufsorientierung. Der individuelle Weg wird von jedem Schüler im Berufswahlpass dokumentiert.

Kooperation mit der Jugendwerkstatt und der Arbeitsagentur:

Externe Unterstützung erhalten wir vor allem von der Jugendwerkstatt in Felsberg, mit der wir seit vielen Jahren eng in vielen Projekten zusammenarbeiten. Für die Berufsausbildung kommt die Arbeitsagentur für die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen zu uns in die Odenberg-Schule. Mit Hilfe des Berufsberaters können nahezu alle Abgänger in eine Berufsausbildung oder in berufsvorbereitende Maßnahmen vermittelt werden.


Kompetenzfeststellung

In der 7. Klasse wird an der Odenberg-Schule die Kompetenzfeststellung KomPo7 durchgeführt. KomPo7 unterstützt die beginnende berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern. Mithilfe der Kompetenzfeststellung entdecken sie ihre Kompetenzen sowie berufliche Intessen. Ziel ist es auf Grundlage ihrer Stärken und Schwächen erste Praktikumswünsche zu entwickeln. https://www.kompo7.de/kompetenzfeststellung/


Praxiswerkstätten

Im 7./8. Schulbesuchsjahr nehmen die Schüler an der berufsorientierenden Praxis (BoP) in der Jugendwerkstatt Felsberg teil. Hier erhalten sie praktische Einblicke in drei verschiedenen Berufe, um Neigungen, Talente und Stärken zu erkennen. Berufs- und Lebensziele werden näher formuliert und Wege geplant.

Mobilitätstraining

Schwierigkeiten bei der Lehrstellensuche sind keine Phänomene der heutigen Zeit. Jedoch stellt sich die Lehrstellensuche heute, gerade für benachteiligte Jugendliche, oft in räumlich anderen Dimensionen dar. Die wachsende Anforderungen von Lehrstellenbetriebe und weiterführende Schulen an Mobilität unsere Schüler, macht es uns zur Aufgabe, ihre Mobilitätsmotivation zu fördern. Ziel ist es, den Jugendlichen die Angst vor großen Städten zu nehmen und sie in der Orientierung in fremder Umgebung zu fördern. Dabei erlernen sie vor dem Mobilitätstraining den Umgang mit elektronischen Wegbeschreibungen sowie Stadtplänen. Auch wird im Vorfeld zusammen mit Lehrkräften die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs besprochen. Das Mobilitätstraining wurde in der Vergangenheit häufig in Kassel durchgeführt. Neben der Orientierung anhand von Stadtplänen wird ein Fragenkatalog zu bestimmten Betrieben und Einrichtungen abgearbeitet, indem die Schülergruppen zu dritt diese in verschiedenen Stadtgebieten aufsuchen.